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Ehemalige Schulis
 
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*Anschlag*
Wir bieten in allen Schulferien Ponykurse zum Erlernen und Verbessern des Reitens an!

::::Hier gelangt ihr dirket zum aktuellen Angebot::::
Unsere Angebote und Termine für Kinder/ Jugendliche bis 2010
weitere Informationen hier
Unbenanntes Dokument
 

 

 
  Steppke

Rasse: Norweger
Farbe: Falbe
 


  SIENA

Geboren: 1999
Farbe: Braun
  Sìena ist das größte Reitschulpony in unserem Stall. Sie hat schwingende Gänge, die schon fast wie die eines großen Pferdes sind. Manchmal ist sie etwas kitzlig und lässt sich ungern an einigen Stellen putzen. Sonst hat Sìena aber einen ruhigen lieben Charakter. Viele Kinder mögen sie beim Reiten, weil sie immer brav mitmacht, außer jemand zieht nur am Zügel, dann wehrt sie sich!
Sie ist der Boss in der Ponyherde und sie passt immer schön auf, dass es keinen großen Streit gibt, wenn alle Ponys auf dem Platz freilaufen.

  TRIXI

Geboren: 1996
Farbe: Rappe
  Trixi ist war kleinste Pony, das im Schulbetrieb mitging. Man durfte sie aber nicht unterschätzen, denn sie war auch gleichzeitig unser flottestes Pony. Wenn sie ganz schnell rannte, konnte man ihre kleinen Beine kaum noch erkennen. Trixis beste Freundin war Sìena, denn sie sind zusammen zu uns gekommen. Am wohlsten fühlte sie sich, wenn man ihr mit dem Zügel ganz viel Freiraum ließ, dann entspannte sie sich wunderbar und das Reiten auf ihr war für viele ein Traum!
Nun steht Trixie zusammen mit Grazia auf einer saftigen Weide in Brandenburg, wo sie sich erstmal richtig von ihrer Verletzung am Hinterbein erholt und nach einiger Zeit auch wieder ab und zu von Kindern geritten wird.


  GRAZIA

Geboren: 14.5.1997
Rasse: Deutsches Reitpony
Farbe: Fuchs
Vater: Galdos ben Mors
Mutter: Lesly
  Grazia war sehr sportlich. Sie hatte lange schmale Beine und eine schicke Blesse. Jedoch konnten nicht nur große Kinder auf ihr reiten, auch kleinere Reiter hatten ihren Spaß! Sie ging gut in der Dressur und auch das Springen machte ihr Spaß. Allerdings hatte sie Schwierigkeiten, sich vollkommen zu entspannen und manchmal Rückenschmerzen. Aus diesem Grund und einer anderen Erkrankung, die es unmöglich macht, dass sie weiterhin so oft geritten wird, steht sie nun in ihrem alten zu Hause, auf einer großen Weide. Dort wird sie ihren früheren "Beruf" wieder aufnehmen und Fohlen bekommen!

  NEMO

Rasse: Reitpony
Farbe: Rappschecke

Als Nemo im Sommer 2005 zu uns in den Reitclub Grunewald kam, war er noch ein Hengst und wollte sich nicht den Menschen unterordnen.
Die Geschichte von mir und Nemo begann an dem Tag, als Anke auf mich zu kam und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte Nemo zwei bis drei Mal in der Woche zu longieren. Sie sagte immer wieder zu mir, dass ich mich nicht in ihn verlieben soll, da er nicht lange hier bleiben wird. Aber dies viel mir mit der Zeit immer schwerer. Nemo rutschte sogar im Beliebtheitsgrad noch vor Maggie, was ich nie gedacht hätte. Nachdem ich ihn auch noch reiten durfte klebte mein Herz ganz und gar an ihm.
Nemo hat sich und uns das Leben von Anfang an nicht leicht gemacht, aber zusammen mit Ankes Engagement und ihrer Hartnäckigkeit gelange es ihr und mir in vielen, vielen Einzelstunden Nemo zu einem netten kleinen Schulpony zu machen und seine Zukunft im RCG zu sichern. Er war nie das super Anfängerpony, aber immer wieder eine Herausforderung für die fortgeschrittenen Reiter. Nachdem Maggie sich ihre Rente wirklich verdient hatte und auf den Karolinenhof zog, übernahm Nemo ihre Stelle im Schulbetrieb.
Nemo war/ist ein Pony, das schnell Dinge versteht und lernt, deshalb verstand er auch, dass jede Ponystunde ähnlich abläuft und er begann sich zu langweilen. Durch kleine Bocksprünge und Arbeitsverweigerungen, machte er sich die Stunden etwas interessanter, den Reitern jedoch nur noch schwieriger.
Auf Turnieren präsentierte er sich jedoch immer von seiner besten Seite und verhalf so seinen echten Fans die eine oder andere Platzierung für sich zu sichern. Die Platzierungen und die Leistung auf den Turnieren mit Nemo wurden immer besser, seine Lust bzw. sein Verhalten zu und in den Ponystunden immer schlechter. So entschied Gudrun im Herbst 2007, dass das Leben von Nemo als Schulpony im RCG ein Ende haben muss. Sie machte sich auf die Suche nach Interessenten und es hatte sich auch jemand gefunden, Nemo hätte als Kutschpony sein Leben auf einer Weide in Brandenburg verbringen können, wenn sich die Käuferin nicht dagegen entschieden hätte, da Nemo für ihre Zwecke etwas zu groß ist. So konnte ich meine Mutter davon überzeugen, dass wir Nemo ein „neues“ zu Hause bieten.
Nun gehört Nemo ganz und gar zu meinem Leben. Außer mir reiten ihn meine beiden Reitbeteiligungen, die es sehr gut mit ihm meistern.
Neben unserer Leidenschaft, dem Dressurreiten, machen wir ein paar Sprünge in der Halle oder im Wald, haben auch mal ohne Sattel unseren Spaß oder gehen gemeinsam Joggen. Ich freu mich schon auf weitere schöne Tage mit Nemo und wir freuen uns immer über Besuch von Euch.

Ich wollte mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich
bei Julia, die unter anderem Nemo zu uns geholt hat,
bei Steffi, die mich später auch immer wieder unterstützt hat,
bei Gudrun, die so viele für mich und Nemo gemacht hat und macht,
bei Maxi, die uns immer wieder ertragen muss,
aber vor allem bei Anke bedanken, da ohne sie das für mich alles nicht möglich geworden wäre.
Vielen Dank an Euch! : )

Liebe Grüße von Nemo und Muriel : )


  RÄUBER

Geboren: 12.4.1991
Rasse: Reitpony
Farbe: Fuchs mit grauer Mähne
Vater:Rasant
Mutter: Strewaja

Räuber ist 2003 zu uns in den RCG gekommen. Beim Putzen ließ er gern zu wünschen übrig, als doch dann die Reiter auf seinem Rücken saßen, ging er gut voran und sie lernten viel.
Im Wald war er eines der besten und beliebtesten Ponys.
Aber am liebsten war er mit seinen Kumpels auf dem Reitplatz bzw. Paddock. Da er lieber mit Wallachen anstatt mit Stuten spielte, traf es ihn besonders als sein allerbester Kumpel Lukas in den Pferdehimmel ging. Noch lange danach blieb Lukas in seinem Herz.
Doch dann passierte etwas Unfassbares.
Am 28. Februar 2008 ritt eine Ponygruppe mit den Ponys aus, unsere sonst so entspannten Ponys erschreckten sich vor auf sie zu rennenden Hunden, die sie aufscheuchten und jagten. Die Kinder (die für dieses Unglück überhaupt nichts konnten) fielen runter und die Herde rann weg. Räuber, welcher den Ponys folgen wollte, stolperte und verletzte sich schwer. Moritz, sein mittlerweile sehr ans Herz gewachsener Freund, blieb bei ihm und wusste nicht ganz zu Helfen. Unsere Reitlehrerinnen machten sich auf den Weg, um die heruntergefallenden Kinder einzusammeln und suchten nach Räuber und Moritz, die sie schnell im Wald funden und darauf so schnell wie möglich einen Tierarzt holten, der Räuber mit Medikamenten und Schmerzmitteln half.
In der Klinik versuchte man Räuber zu retten, doch musste man ihn schließlich einschläfern. Zu gerne hätte Räuber noch an allen möglichen Mänteln und Pullovern gezogen und geknabbert. Alles, was wir mit dir erlebt haben, bleibt immer in unseren Gedanken.
Nun bist du bei Lukas und rennst mit ihm über eine große Wiese im Pferdehimmel. Irgendwann werden deine anderen Ponyfreunde zu dir kommen.
Du warst und bist einfach der aller beste!!

geschrieben von Amrei und Kimberly


LUKAS

Geboren: 1997
Rasse: Haflinger
Farbe: Fuchs mit heller Mähne

Lukas war ziemlich lang bei uns im Verein Schulpony. Alle ReiterInnen fühlten sich auf seinem Rücken wohl, denn Lukas trug Anfänger gelassen und sicher durch die Reitstunden und Fortgeschrittene konnten super ihre ersten "richtigen" Dressurlektionen auf ihm üben. Außerdem war er ein richtiger Springteufel! Er trug alle sicher durch den Wald, war ruhig und entspannt auf Turnieren, was sich auch auf seine ReiterInnen übertrug und absolvierte auch die Reitabzeichenprüfungen. Als Maggie den Verein verließ, brauchten die kleinen Voltis ein neues Voltipony und so bildete Muriel Lukas dazu aus. Man konnte sich gut auf ihn verlassen, denn er blieb auch bei kleinen herumrennenden und -turnenden Kindern auf seinem Rücken und in seiner Nähe gelassen, galoppierte im ruhigen und gleichmäßigen Tempo seine Runden. Bei Ponyspielen und Schnitzeljagdten, sowie beim Ponyführen und -reiten spielte er mit und regte sich nie auf. Auf dem Platz oder auf dem Paddock, wenn die Ponyherde freilief, tobte er am liebsten mit seinem besten Kumpel: Räuber. Sie spielten so lange, bis sie wieder in ihren Stall mussten. Wenn Lukas (für Turniere) richtig schön gemacht wurde, glänzte sein voller Schweif und seine weiße lange Märchenmähne. Sein Fell sah dann immer so schön golden aus!

Alle traf sein Verlust. Am 20. Mai 2007 kam er mit den Anzeichen einer schweren Kolik in die Pferdeklinik. Nachdem er sich zunächst zu erholen schien, hatte er am Montag einen Rückfall. Die Operation, die ihn retten sollte, überlebte er nicht.

Wir werden dich, Luki, immer in Erinnerung behalten- wir hatten so viele schöne Erlebnisse mit dir. Vielen Dank!

geschrieben von Leona


MAGGIE

Geboren: 1991
Rasse: Reitpony
Farbe: Schimmel

Maggie war/ist einfach die beste.
Sie war mit Florian und Timber das erste Pony im Reitclub Grunewald und der Anfang des bestehenden Ponyunterrichts. Maggie war ein kleines Charakter-, Anfänger-, Reit- und Volti-Pony, eine Schimmelstute und sie war gerne der Chef im Ring. Doch als Tom mit in die Herde kam gab sie freiwillig ihren Posten ab,da Tom drei Jahre später auf die ewig grüne Weide gegangen ist, nutzte sie ihre Position auch gleich wieder aus und kämpfte sich wieder an die Spitze. Leider tat sie dies nicht nur auf dem Platz, wenn die Ponys Freigang hatten, sondern auch im Ponyunterricht. Als kurze Zeit später noch Siena und Trixi dazu kamen wurde ihr das Leben schwer gemacht, denn alle drei wollten Chef der kleinen Herde sein.Es war immer ein Machtkampf, da Maggie aber schon fortgeschrittenen Alters war,gab sie äußerlich, doch niemals innerlich, ihre obere Position ab. Den angemessenen Respekt verlor sie jedoch nie.

Die Kinder sind sie immer gerne geritten, ob Sommer oder Winter sie saßen mit hoch roten Köpfen auf Maggie drauf und ackerten. Denn Maggie war von Natur aus,was das Arbeiten anging, immer sehr gemächlich. Nicht nur das langsame Laufen war ihre Spezialität, sondern man musste auch beim Springen immer damit rechnen, dass sie nach dem Sprung stehen bleibt und man über ihren Hals, wie bei einer Rutsche, runter rutscht. Das Voltigieren war ihre Leidenschaft, fleißig zog sie ihre Runden, im Schritt, im Trab und im Galopp. Die kleinen Voltigierer haben sie fest in ihr Herz geschlossen. Nicht nur bei den Voltis sonder auch bei den Reitern sah man überall T-Shirts mit einem Foto von Maggie. Sie war nicht von jedem das Lieblingspony aber jeder mochte sie.

Maggie war einfach immer da. Sie Half den Kindern ihren Reiterpass zu bestehen, trug sie durch Reit- und Voltigierprüfungen, war Ankes Ausreitpony (da man sie auch ohne Sattel im Wald reiten konnte) und wenn sie gute Laune hatte, konnte man mit ihr sogar richtig Erfolg haben. So schaffte ich es sogar beim Karfreitag- Turnier im Olympiastadion mit Maggie in das Finale der E-Dressur einzuziehen.

Doch nach einigen Jahren machte ihr das alles keinen Spaß mehr. Sie begann mit der Arbeitsverweigerung, indem sie nur noch rückwärts lief, gern mal nach dem Reitlehrer haute, wenn dieser dem Reiter zur Hilfe kommen wollte, oder einfach mal eine ganze Stunde in der Mitte stand und sich nicht vom Fleck rührte.

Da Maggie immer gute Dienste geleistet hatte, hatte sie es sich auch verdient in den Ruhestand zu gehen. So begannen alle nach einem Käufer zu suchen und es fand sich auch jemand, der ihr eine schöne Pensionszeit ermöglichen wollte. Der RCG gab das Okay und auch der Tierarzt war der Meinung, dass den ganzen Tag Gras zu fressen ihr nicht schadet.

Am 13.März 2006 war es dann soweit: Maggie wurde von Jutta auf den Karolinenhof in ihr neues zu Hause gefahren. Dort steht sie nun, frisst den ganzen Tag frisches Gras, mit ihrer Herde in der es auch einen Esel gibt, hat eine beste Freundin, die Trixi heißt, ist schlank geworden und beginnt vorlauter Langeweile unter den Zäunen durch zu schlüpfen. Ab und zu verdient sie sich etwas Geld am Wochenende, beim Ponyreiten, dient ihren neune Besitzern als Rasenmäher in ihrem Wochenendhäuschen und es geht ihr richtig gut. Obwohl ich sehr traurig darüber war, dass sie gegangen ist, freue ich mich, dass es ihr dort nun so gut geht und dass ihr Laufen und Arbeiten wieder Freude macht. Ich besuche sie ab und zu und frage immer wie es ihr geht.

Alles was wir gemeinsam erlebt haben werde ich niemals vergessen! Denn Du bist einfach immer noch die Beste!!!

Geschrieben von Muriel


FLORIAN

Geboren: 9.3.1993
Rasse: Reitpony
Farbe: Fuchs
Vater: Daydalos
Mutter: Flori V2


Florian oder Flo, wie er immer genannt wurde, war neben Maggie und Timber eins unserer drei “Gründerponys” des Ponysports im Reitclub Grunewald. Er ließ die ersten Ponykinder im Verein auf seinem Rücken das Reiten erlernen. Durch sein süßes Erscheinen und seinen liebenswürdigen Charakter schlossen ihn viele ReitschülerInnen schnell in ihr Herz. Die Anfänger trug er brav über den Reitplatz und die schon etwas erfahrenen ReiterInnen forderte er durch seinen sensiblen Charakter. Auch wenn er ab und zu buckelte oder schnell sein Tempo änderte, war er das ideale Reitschulpony. Auch auf Turnieren war er oft dabei und holte mit den Ponymannschaften oder in Einzeprüfungen gute Wertnoten ein. Flo wurde nach ein paar Jahren an eine Reitschülerin von uns verkauft und dann auf einen Hof in Brandenburg gestellt. In “Zislow” steht er jetzt in großen Ausläufen und genießt sein Leben! Ab und zu, besonders wenn Ferienzeit ist, wird er von Kindern ohne Sattel geritten und gepflegt , was er sehr genießt. Denn welches Pony freut sich nicht, wenn es ordentlich durchgestriegelt und umsorgt wird?

geschrieben von Leona


TOM

Geboren: Frühjahr 1994
Rasse: Reitpony
Farbe: Brauner


Tom kam im Sommer 2000 zu uns. Er sollte sowohl den Ponybetrieb bereichern als auch den kleinen Voltigieren den Übergang von Maggie zu den großen Pferden erleichtern. Wie sich schnell herausstellte hatte Tom eine sehr starke Persönlichkeit. Als er das erste Mal mit den anderen Ponys zusammen raus durfte, genügten sein imposantes Auftreten sowie ein Blick und Maggie verzichtete mehr oder weniger sofort auf ihre Vorrangstellung in der Gruppe. Tom war der neue Chef. Gleichzeitig machte diese starke Persönlichkeit unseren kleinen Reitern und Voltigieren es nicht gerade einfach, mit Tom zu recht zu kommen. Sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein ließen ihn oft Hilfen von Reitern und Longenführerin ignorieren. Dennoch musste man diesen wachsamen und stets motivierten kleinen Kerl einfach gerne haben. Nach einem guten Jahr hatten wir es dann auch geschafft, seine stete Bewegungsbereitschaft in richtige Bahnen zu lenken. Das Ergebnis: Ein aufmerksamer und lernwilliger (Sport-) Freund, auf den man sich immer verlassen konnte und der dennoch seine kleinen liebenswerten Eigenheiten behielt. Beste Pferdenoten sowie ein Buckeln bei der ersten Fahne im Voltigiersport, das gelassen von der Turnerin hingenommen wurde, gehörten zur Tagesordnung. Er trug seine Reiter sicher durch jegliche Prüfungen und oft hatte man das Gefühl, dass sich seine Selbstsicherheit gerade in Prüfungssituationen auf die Kinder übertrug. Seine offene und ruhige Art lud zu ausgiebigen Schmuseaktionen ein. Umso schmerzhafter traf uns sein Verlust aufgrund einer unheilbaren Krankheit im Sommer 2003.

geschrieben von Anke


TIMBER

Geboren: 4.4.1990
Rasse: Deutsches Reitpony
Farbe: Dunkelbraune
Vater: Nixen
Mutter: Tzanixa


Timber kam als eins der ersten Reitschulponys in den Reitclub Grunewald. Auf ihr konnten die ersten Kinder im Verein das Reiten erlernen. Die “große Braune” (da Maggie und Flo im Gegensatz zu ihr ziemlich klein waren) wurde besonders bei den größeren Reitschulkindern sehr beliebt, da sie im Gegensatz zu den anderen beiden Ponys immer sofort brav auf jede Hilfe reagierte und nie den Reiter austricksen oder sogar loswerden wollte! Sie stand immer brav, wenn sie geputzt wurde und ließ sich problemlos auch von noch nicht so gekonnten Reitschülern satteln und trensen. Auf Turnieren war sie allerdings immer das nervöseste unter allen Ponys und Pferden. Der ganze Rummel und die Prüfungen mit fremden Pferden in einer unbekannten Umgebung, das war ihr einfach alles viel zu viel! In der damals noch ziemlich kleinen Ponyherde war Timber die Leitstute, also die “Anführerin” der Herde. Als Gina zum Beispiel neu in den Verein kam, wurde sie von Maggie und Florian ziemlich geärgert, wenn die Herde freilief. Timber, die sich um alle Mitglieder aus der Ponyherde kümmerte und aufpasste, dass es keinen Streit gab, wich Gina nun nicht mehr von der Seite und “beschützte” sie vor den anderen beiden Ponys!

1999 wurde sie an Marielle Chaker, eine Reitschülerin aus dem Verein, verkauft. 2002 verkaufte sie Timber dann weiter an ihre derzeitige Reitlehrerin Alex, der sie immer noch gehört. Alex reitet jetzt Turniere mit ihr, Timber ist kaum wieder zu erkennen! Sie geht wunderbar in der Dressur und wir auch eingefahren (mit einem kleinen Sulky).

geschrieben von Leona und Anna


ZARA und ZAILA

Geboren: 1992
Rasse: Deutsche Reitponys
Farbe: Fuchsfarben

1999 suchte der Verein wieder mal nach einem Reitschulpony, um den Bestand zu vergrößern. Sie kauften eine hübsche Fuchsstute mit dem Namen Zaila. Sie sollte auch zu den “größeren” Reitschulponys gehören. Allerdings war Zaila nicht für den Schulbetrieb geeignet. Sie ließ sich nicht gern in ihrer Box stören, was das Aufhalftern den noch jüngeren ReitschülerInnen zu einem Problem machte. Sobald sie draußen angebunden war, ließ sie sich aber brav putzen. Nur ihre “Kitzelstellen” musste man meiden! Zudem war die Stute noch nicht richtig ausgebildet, sie kannte die Galopphilfe noch nicht und ließ kaum eine Gelegenheit aus, ihren Reiter loszuwerden. Der Schulbetrieb war ihr einfach zu viel. Ständig neue Kinder auf ihrem Rücken, das war ihr unangenehm. Den Verein wunderte es auch, dass sie überall und bei allem, was man mit ihr tat, so zickig und unwillig war. So kam durch den Tierarzt heraus, dass Zaila tragend war, also ein Fohlen erwartete. Und in solch einer Zeit sich die werdenen Mütter nun mal etwas zickiger!
Da der Reitstall sich nicht für Fohlen eignet, stand der Beschluss fest: Zaila musste wieder gehen.

Auf dem gleichen Hof, wo Zaila herkam, stand auch Zara. Unsere Ponyausbilder nahmen Zara kurzentschlossen im Tausch mit Zaila mit! Zara sah Zaila ziemlich ähnlich: Beide Ponystuten waren gleich groß, es waren beides Füchse und beide hatten eine Blesse auf ihrer Stirn. Zara machte sich ganz gut, sie konnte zwar auch eine Menge nicht, aber dafür war sie richtig brav und lernte schnell. Viele schlossen sie in ihr Herz!
Schon ein paar Monate nach ihrer Ankunft im Reitclub Grunewald verstand sie, was man von ihr will, wenn man sein äußeres Bein leicht nach hinten legt oder dass der Wald keine Gefahr darstellt!
Ich absolvierte mein Kleines Hufeisen mit ihr, auch wenn sie statt einem schönen ruhigen Galopp es eher noch ein wenig anstrebte, diese Gangart voll zum Rennen auszunutzen! Im Sommer darauf bestritten wir gemeinsam unser erstes Turnier. So erlangten wir in Genshagen im Führzügelwettbewerb mit Steffi den zweiten Platz!

Im Sommer 2003 gingen wir wieder einmal mit den Ponys auf das Turnier in Friedersdorf. Schon im Führzügelwettbewerb mit den jüngeren Kindern wiesen uns die Richter darauf hin, dass Zara nicht “ganz klar” ging, sie lahmte also. Der Tierarzt stellte dann Arthrose fest. Das ist eine Krankheit, bei der sich immer wieder ein Knochen entzündet (bei Zara das vordere rechte Fesselgelenk) und das tut höllisch weh.
Im Schulbetrieb lahmte Zara immer öfter und sie stand oft ein paar Wochen im Stall. Man konnte sie nicht weiter als Schulpony einsetzen, darunter hätte sie nur gelitten.

Fast ein ganzes Jahr ging verging, bis sich eine nette Familie entschied, Zara als Familienpony zu kaufen. Ostern 2004 wurde der Kaufvertrag unterschrieben und ab da gehörte sie nun der Familie von Balluseck.
Ich bekam eine Reitbeteiligung auf ihr, was mich sehr glücklich machte! Nun wurde sie nur noch von Charlie, Justus, Katrin und mir geritten. Sie lahmte nur noch sehr selten und man sah ihr an, dass es ihr richtig gut tat, nicht mehr von vielen unterschiedlichen Kindern in der Abteilung geritten zu werden.
Heute wird sie nur noch so geritten, dass man ihrer Krankheit aus dem Weg geht. Sie lahmte nie mehr richtig stark, manchmal merkt man jedoch, dass es ihr ein wenig schwerfällt.
Zara genießt es, wenn man in den Wald ausreitet oder wenn sie in den Ferien immer auf die Weide darf, um sich richtig auszutoben und den Pferdealltag einmal hinter sich zu lassen!

geschrieben von Leona