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FANAL
Farbe: Brauner
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BENNY
Geboren am: 28.4.98
Farbe: Fuchs mit heller
Mähne
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Benny war ca. 3 Jahre bei uns ein Schulpferd und ist beim Springen ein richtiger „Flummi“, der auch mal ordentliche Sätze macht, wenn sich der Reiter nicht ganz sicher ist und er sich zu beengt im Maul fühlt. Benny ist vom Charakter her ein richtiges Pony, das den Reiter austestet und prüft, was er sich erlauben kann. Aber eigentlich ist er eine gute Seele und dadurch, dass er so kompakt ist, gut zu sitzen. Trotz seiner giftigen Art, mit der er Leuten begegnet, die seiner Box zu nahe kommen, ist er nie bösartig, sondern meist nur etwas grantig. Nun ist Benny an eine Reitschülerin verkauft worden und genießt sein Leben als Privatpferd: lange Ausritte in den Grunewald, auf dem Paddok mit seinem besten Freund Timo stundenlang toben und nebenbei bringt er noch einigen Menschen den richtigen Umgang auf dem Pferd "bei"!
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PIANA
Geboren am: 13.4.99
Rasse: Sächsisches Reitpferd
Farbe: Braune
Vater: Piskator
Vater der Mutter: Lenz
Mutter: Sunshine
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Piana ist eine „richtige“ Stute: Einerseits etwas zickig (Sie legt immer die Ohren an, wenn man sie putzt oder es wagt, in ihre Box einzudringen.), andererseits ist sie voller Neugier, welche sich vor allem auf verborgene Taschen mit eventuell essbarem Inhalt bezieht. Beim Reiten ist sie sehr launisch: Entweder rennt sie unter einem weg und will nicht so ganz kooperieren oder sie läuft wie ein Glöckchen (:, herrlich in Anlehnung und kontrolliert. Beim Springen ist sie zwar recht energisch aber doch zu kontrollieren und dabei echt gut zu sitzen. Bei diesem Pferd braucht man viel Geduld und Sensibilität, denn wenn man zu energisch wird oder ungeduldig, dann hat sie keine Lust mehr und verweigert jegliche Zusammenarbeit. (:
Nach einigen Erkrankungen konnte sie nicht mehr als Schulpferd eingesetzt werden und steht jetzt in Thüringen auf einer saftigen Weide. Dort genießt sie ihr weiteres Leben!
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AMSEL
Geboren am: 4.2.1999
Rasse: Mecklenburger
Farbe: Fuchs
Vater: Apollo
Vater der Mutter: Gigant
Mutter: Gluecksfee
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Amsel ist ein Pferd, das sich sehr gut reiten läst. Allerdings ist sie ein wenig faul. Doch es gibt auch Tage, an denen sie auf flotten Hufen unterwegs ist. Sie muss sich vor dem Reiten erst einmal ordentlich vertraut mit dem Reiter machen, denn sonst ist sie giftig und möchte einen nicht an sich heran lassen. Da sie eine hoch gewachsene Stute ist und auch einen langen Hals besitzt, ist das Trensen nicht immer ganz einfach. In Dressur- und Springstunden war sie brav und ließ sich gern mit neuen Übungen überraschen. Viele vermissen Amsel im alltäglichen Reitunterricht.
Sie wurde an Herrn Dr. Siegel verkauft und steht immer noch in unserem Stall. Am häufigsten geht sie ins Gelände und präsentiert sich wunderbar auf Jagden.
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CALETTO
Geboren am: 27.2.93
Rasse: Oldenburger
Farbe: Fuchs
Vater: Caletto I
Vater der Mutter: Marlon
Mutter: Medina
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:::::Text kommt bald:::::
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PICO
Geboren: 30.05.1996
Farbe: Brauner
Vater: Prinz Pilot
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Wie alles begann...
August 2003. Was hat Jutta denn nun schon wieder angeschleppt? Sie kam auf mich zu: sie hat da dieses neue Pferd gekauft, fürs Voltigieren. Nun war das vom Timing aber eher ungünstig, weil sie zwei Wochen in Urlaub fahren wollte und niemanden hatte, der sich um das Pferd kümmert. Ob ich Zeit hätte. Na klar, warum nicht. Da stand er vor mir: groß, größer, namenlos. Und so lang! Putzen war so eine Sache: die Zähne konnten zwicken und auch sonst wurde alles ins Maul genommen und durchgekaut. Mit allen vier Füßen konnte er austreten. Und wie sollte ich da eigentlich raufkommen? An Stillstehen beim Aufsteigen war nicht zu denken. Angaloppieren? Klar, mit einem Buckler geht das schon. Aber mehr als eine halbe Zirkelrunde war nun wirklich nicht drin. Na ja, und das mit den geraden Linien war auch so ein Problem. Aus unerfindlichen Gründen bog der Gute immer nach links ab, einfach in die Bahn hinein. Was soll´s, dachte ich mir, ist ja nur für zwei Wochen...
Der weitere Werdegang...
Jutta kam aus dem Urlaub zurück. Ob ich das Pferd nicht weiter reiten wollte, er bräuchte wohl noch Erziehung. Hmmm, so richtig viel Spaß macht´s ja nun wirklich nicht. Aber was soll´s, eine Weile noch.
Aber wie sollte er nun eigentlich heißen? Alle machten fleißig Vorschläge. Ich kannte mal ein klasse Schulpferd in Bremen (1,50m Stockmaß, Fuchs, komplett unähnlich), das hieß Pico. Und der Name hat das Rennen gemacht.
Als nächstes die Flegelphase. Nachdem Pico rausfand, dass Reiten Arbeit bedeutet, hat er seinen Arbeitsvertrag komplett gekündigt. Bei jeder Gelegenheit erschrecken, Bocken, Steigen, alles hat er ausprobiert. Jutta longierte ihn vorher ab, hat auch nicht so richtig geholfen. Herr Fischer – unser damaliger Reitlehrer – warf mich regelmäßig aus den Reitstunden hinaus, weil Pico alle anderen Pferde aufmischte. Er fragte mich, warum ich dieses unmögliche Pferd überhaupt reite, das würde doch nie was werden. Ähnliche Gedanken hatte ich mittlerweile auch. Ganz nahe dran war ich, die Brocken hinzuwerfen. Am Schluss siegte mein Dickkopf: außer runterfallen, was sollte schon passieren. Und dann habe ich angefangen, mich mit Pico über das Thema gute Manieren zu streiten. Jeden Tag. Beim Putzen, beim Führen, beim Reiten. Am Ende konnte ich ihn überzeugen, ihn auf meine Seite bringen. Die Weihnachtsquadrille lief er dann schon ganz passabel mit. Mittlerweile hatte er auch eine zweite Reitbeteiligung.
Es folgten große Fortschritte und kleine Rückschläge. Natürlich bockte er auch noch. Unsere ersten Ausritte waren spannend, wir haben im Rückwärtsgang sogar mal einen Baum gefällt. Aber alles in Allem hatte ich vorher noch nie ein solch klasse Pferd unter dem Sattel. Pico arbeitete nun mit, lernte schnell und hatte Stil. Ein Jahr, nachdem er sich kaum eine Runde auf dem Zirkel halten konnte, ritt ich ihn schon regelmäßig auf Turnieren. Zunächst startete ich vorsichtig in E-Dressuren, dann in Klasse A. Und schon ein paar Monate später bestritten wir sogar unsere erste L-Dressur. 2005 haben wir´s dann so richtig krachen lassen: kaum noch sah man uns ohne Schleife vom Turnier nach Hause kommen, die L-Dressuren waren unser Element. Die Arbeit an den Lektionen der Klasse M hatten begonnen, und ich war total glücklich, dieses Pferd zu haben.
Anfang 2006 ließ plötzlich seine Leistungsbereitschaft nach. Wir konnten es uns zunächst nicht erklären. Dann kam die Hiobsbotschaft: Hufrollenentzündung auf beiden Vorderbeinen. Wir haben alles versucht, dieses tolle Pferd wieder gesund zu machen. Konservative Therapie, ewiges Schritt führen und reiten, sogar Operation. Aber als noch eine Komplikation hinzutrat, war sein Schicksal besiegelt. Die Dressur- und Voltigierpferdzeiten waren vorbei!
Und jetzt?
Wenn ein Pferd einem so ans Herz gewachsen ist, gibt man es nicht einfach weg. Also bin ich nun stolze Pferdebesitzerin. Ich sah mich nach einem Stall um, in dem er es gut haben würde, auch wenn er nicht geritten werden kann. In Bergholz-Rehbrücke wurde ich fündig. Er bezog eine Zwei-Zimmer-Wohnung, Box mit angeschlossenem eigenem Paddock. Und tagsüber geht´s in der Herde nach draußen. Es geht ihm blendend. Er hat allen anwesenden Stuten den Kopf verdreht. Seine Boxnachbarin Rubina ist seine beste Freundin. Und seine „Zweitfrau“ ist eine alte Bekannte: Pepita, unser ehemaliges Schulpferd steht auf dem gleichen Hof zur Rente. Eines seiner Lieblings-Hobbys ist Haflinger-Ärgern. Alles in allem fühlt er sich pudelwohl. Und wer weiß, vielleicht erholt er sich genug, dass wir irgendwann auch wieder spazieren reiten können. Ich hoffe nur, dass er nicht wieder die ganze Flegelphase durchlaufen möchte...
geschrieben von Gudrun Eggerichs
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MARSALLO
Geboren am: 7.6.1992
Rasse: Mecklenburger
Farbe: Brauner
Vater: Mars
Vater der Mutter: Diego
Mutter: Diana
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Marsallo war unser Liebling in den Reitstunden. Er ist absolut liebenswürdig und lässt sich klasse
reiten. Zwar ist er nicht gerade der Schnellste, aber dennoch freundetwn sich immer mehr Kinder, Jugendliche
und Erwachsene mit ihm an, denn man kann super bequem in seinem Sattel sitzen. Beim Springen macht er
super mit, nur bei Kombinationen an der langen Seite zögert er. Manchmal ist er auch etwas schreckhaft
und es kann passieren, dass er zur Seite springt. Beim Putzen ist er ganz brav und er lässt sich auch
einmal richtig „durchknuddeln“!
Nach dem Reiten ist es das Schönste für ihn, wenn er in seinem „Wohnzimmer“, also seiner Box, sein
Futter für sich allein genießen kann! Seit Oktober 2007 ist Marsallo nach 10 Jahren Schulpferdedasein nun verkauft worden.
Nun steht er immer noch in unserem Stall, kann jedoch den Alltag als Schulpferd hinter sich lassen,
denn ab nun an stehen ihm stundenlange Ausritte und ruhigere Tage bevor!
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RICARDO
Geboren am: 2.5.90
Rasse: Holsteiner
Farbe: Dunkelbraun
Vater: Reichsgraf
Vater der Mutter: Felipe
Mutter: Doublette
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Ricardo war schon ziemlich alt, als er uns verließ. Er ist ein zuverlässiges und
sehr erfahrenes Reitpferd, das mit seinen Reitern auf Turnieren oft gut abschnitt. Auch im Springen ist
Ricardo sehr zuverlässig auch wenn der für ihn typische überflüssige Galoppsprung vor dem Hindernis manchmal
nicht ausbleibt. Ricardo ist inzwischen eher ruhig und überflüssige Bewegungen und Anstrengungen liegen ihm
gar nicht. Trotzdem konnte man auf ihm eine Menge lernen und auch erfahrene Reiter ritten ihn gern, weil er
eben sehr viel konnte! Auch wenn er in den letzten Jahren etwas unwilliger und
mürrisch geworden war, wurde er doch gern geritten und war eins der liebsten Schulpferde für Anfänger und
Fortgeschrittene.
Nun genießt er seinen Lebensabend in der Näe der Nordsee in einem Offenstall. Wir alle wissen, wie sehr
üssen und einfach auf der Koppel herumzubummeln, Spazierritte am Meer zu unternehmen und einfach mal Pferd sein darf, mit stundenlangen Kuschel- und Putzeinheiten...
Arbeiten braucht er nun nicht mehr, jedoch sieht er es noch nicht so recht ein, dass er nun in Rente ist und jagdt wie ein Wilder über die Koppel, wenn er nichts tun muss!
Sein bester Freund ist ein Tinker-Andalusier-Jährling, von dem er sich nur ungern trennen lässt und sich unglaublich freut, wenn die beiden nach einer kurzen Trennung wieder herumtoben können und ausgiebig Fellpflege betreiben!
Und hier geht es zur Homepage von seiner neuen Besitzerin mit vielen Fotos und Berichten:
http://fliegendehufe.npage.de/
FERRO
Geboren am: 13.6.96
Rasse: Sachsen Anhalt
Farbe: Brauner
Vater: Fontainebleau
Vater der Mutter: Almeo
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Ferro war insgesamt drei Jahre Schulpferd im RCG. Er ist ein sehr verschmustes, liebebedürftiges Pferd, das mit
Winterfell wie ein Teddy aussieht. Den musste man einfach lieb haben. Beim Reiten war er sehr lauffreudig
und temperamentvoll. Der Galopp war gut zu sitzen, da er sich nur dort richtig entspannte. Das Springen
machte ihm riesigen Spaß und er konnte es gar nicht erwarten, das Hindernis zu erreichen und legte
deswegen noch einmal an Tempo zu. Höhen stellten für ihn kein Problem dar. Allgemein kann man sagen, dass
Ferro einfach nicht zu stoppen war, wenn er einmal in Fahrt gekommen ist.
Jetzt steh Ferro auf einer schönen Koppel in Schenkenhorst, da er sich nicht mehr für den Schulbetrieb
eignete, da er eine Verletzund an seinem Bein hatte. Er konnte lange Zeit nicht geritten werden, dadurch haben
sich seine Muskeln abgebaut und er fühlte sich in einem Stall ohne weitläufige Weiden sehr unwohl.
Seine jetzige Besitzerin wird ihn nun wieder richtig anreiten und seine Muskeln aufbauen, nachdem er es sich mal
so richtig hat gutgehen lassen!
geschrieben von Lena und Leona
| VIKARIN
Geboren: 1986
Rasse: Edles Warmblut
Farbe: Braun
Vater: Volt
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Die Stute Vikarin war von 1996 bis 1999 Schulpferd im RCG. Geboren wurde sie in der Nähe des Timmendorfer Strandes im März 1986 auf dem Gut Voigtshagen. Ihre Eltern waren der Halbblüter Volt, der vor allem in Polen bei der Zucht von Vielseitigkeitspferden eingesetzt wurde und Alka, die Trakehner und Mecklenburger in ihrem Stammbaum hatte. Vikarin bekam bei der Fohleneintragung den DDR eigenen Brand „Edles Warmblut“. Sie blieb, bis sie neun Jahre alt war, bei ihrem Züchter Herrn Jahnke und hat in dieser Zeit vier Fohlen gekommen. Dabei handelte es sich um drei Stuten und eine Wallach. Von den drei Stuten wurden zwei als Fohlen prämiert, eine erhielt als dreijährige die Staatsprämie. Diese beiden Stuten behielt der Züchter noch viele Jahre. Sie brachten wiederum fast jedes Jahr Prämienfohlen und erhielten später als Dreijährige die Staatsprämie. Der Wallach wurde als Springpferd im Sport eingesetzt und ersprang dort einige Springpferde-A-Plazierungen. Als der Pferdebestand des Gestütes nach der Wende verkleinert wurde, musste sich der Züchter auch von Vikarin trennen. Sie war die letzte Stute, die verkauft wurde, da Herr Jahnke sich nicht von ihr trennen wollte. Dort entdeckte sie Herr Fischer, dem sie gleich sehr gut gefiel. Leider gab es schon zu Anfang einige Schwierigkeiten mit ihr. Vermutlich, da sie nicht viel geritten worden war (wohl nur dreijährig zur Eintragung!). So hat sie wohl oft den einen oder Anderen Reiter verloren (z.B. Klaus Krüger beim Nachgurten), so dass viele Reiter einfach wieder nach Hause gegangen sind, wenn sie gesehen haben, dass Herr Fischer ihnen die Viki zugedacht hatte. Nach und nach fand sie aber doch einige Liebhaber, so unter anderem Gudrun Eggerichs, Yvonne Rehder und Steffi Rapkiewicz und natürlich auch mich. Wobei sie zu der Zeit als Steffi und ich in den RCG kamen vor allem von dem Lehrling Sebastian geritten wurde. Einfach war sie leider zu dieser Zeit nie zu reiten, da es öfter vor kam, dass sie einen Tag Pause hatte und am nächsten Tag besorgte sie sich die entfallende Bewegung gerne unterm Sattel, was so manchem zum Verhängnis wurde. Böse meinte sie es aber nie! Ich bekam Ende 1998 nachdem Sebastian seine Prüfung als Pferdewirt/Reiten bestanden hatte, eine Reitbeteiligung auf ihr und mit der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Fischer konnte ich Ostern 1999 mein erstes Turnier mit ihr reiten, auf dem wir auch gleich einen 4. Platz in einer A-Dressur belegten. Außerdem hatte ich sie in diesem Frühjahr mit in Neustadt/Dosse als ich meinen Reitwart (heute Trainer C) machte (Vielen Dank für die, die mir dies ermöglicht haben!). 1999 haben wir dann noch auf so einigen Turnieren Schleifen gewonnen, so dass ich mich Mitte des Jahres entschloss, die Vik zu kaufen. Sie dankte es mir einen Tag später mit unserer ersten L-Plazierung. Leider find sie am Ende der Saison das erste Mal an, vorne rechts leicht zu ticken. Nach vielen Untersuchungen und verschiedenen Tierärzten stellte sich heraus, dass sie eine Haarriss im Strahlbein hatte, den sie sich wahrscheinlich auf dem Paddock zugezogen hatte. Nach dem dieser ausgeheilt war, hat sie leider immer wiederkehrende Gelenksentzündungen gehabt, so dass sie nicht konstant geritten werden konnte. Trotzdem haben wir nach die eine und andere Schleife in A-Dressuren gewonnen. Als ich 2002 immer mehr das Gefühl hatte, dass die reine Boxenhaltung für ihr Bein nicht das richtige ist, habe ich sie im Herbst bei Jüterborg auf die Koppel gestellt und Robbie gekauft. Im Frühjahr lernte ich einen neuen Ausbilder kennen, zu dem ich die Vik dann nach Paretz in einen Laufstall mit täglichem Koppelgang stellte. Zusammen mit Matthias Neuschulz gelang es mir dann, die Vik noch einmal anzuschieben. So konnte ich mit ihr im Sommer 2003 eine A-Dressur gewinnen, viele A-Plazierungen erreiten und was mir besonders wichtig war, die erste Plazierung in einer Kandaren-L. Im kommenden Winter arbeiteten wir dann sehr intensiv weiter und waren uns sicher, dass einen Start in einer M-Dressur nichts mehr im Wege stehen könnte. Dem war aber leider nicht so, da sich die Gelenksentzündung im rechten Hufgelenk im Frühjahr verschlimmerte und eine Schale entstand. Diese war dann später zwar schmerzfrei, aber eine Unregelmäßigkeit im Trab durch das steife Gelenk war nicht zu übersehen. Also entschloss ich mich diesmal entgültig, sie in den Ruhestand zu schicken. Allerdings wollte ich noch versuchen ein Fohlen mit ihr zu züchten. Sie wurde auch im Frühjahr 2004 sofort tragend, allerdings mit Eineiigenzwillingen. Davon riet mir der Tierarzt ab, da ein Zwillingsträchtigschaft bei Pferden nur selten gut geht. Leider scheiterten danach alle weiteren Versuche, so dass ich es im Jahr drauf schließlich aufgab. In dieser Zeit hatten wir so manchen flotten Ausritt und eine Menge Spaß. Im letzten Jahr dann, als ich schwanger war und ein Umzug nach Köln ins Haus stand, habe ich mich schweren Herzens entschlossen, die Vik zu verschenken (Schutzvertrag). Jetzt steht sie bei sehr netten Leuten in der Nähe von Wittstock (Babitz) und Kinder und Jugendlich können ihre ersten Reitversuche auf ihr machen. Allerdings soll sie so manches Mal plötzlich losspringen, so dass der Reiter daneben sitzt. Ganz die Vik halt und das sie inzwischen 21 Jahre ist, glaubt ihr dann auch keiner.
geschrieben von Frederike Raum
ROBBIE
Geboren: 1995
Farbe: Fuchs
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Robbie alias Robby alias Eddy kam 2001 in den RCG. Er war damals sehr preiswert abzugeben und ein neues Schulpferd wurde dringend gesucht. Geboren ist Robbie 1995 in Polen. Seine Eltern sind unbekannt, da er keine Papiere hat. Er kam ca. vierjährig über einen Händler nach Berlin-Brandenburg bei dem er auch angeritten wurde. Eine Frau mit mehreren Kindern und Hunden kaufte ihn und stellte ihn auf die Koppel. Leider kam sie mit ihm nicht zurecht, da er schon damals recht eigenwillig und frech war. Das hat sich im RCG nicht gebessert, sondern eher verschlechtert. Wer in seine Box wollte, musste meist seinen ganzen Mut zusammennehmen und wehe man hat ihm den Rücken zugedreht. So bekam er oft gerechtfertigt, aber manchmal auch ungerechtfertigt einen Klaps, wodurch er mit der Zeit immer unberechenbarer wurde. Da er auch nicht der bequemste war, hielt sich seine Fangemeinde stark in Grenzen. Nur beim Springen sah das anders aus, da war er sehr beliebt, da er sehr gerne und zuverlässig sprang. Ich habe mich im Herbst 2001 entschlossen ihn zu kaufen, da er mir trotz oder gerade wegen all seiner Macken sehr gut gefiel. Eben ein Pferd mit Charakter, mit dem es einem nie langweilig wird. Leider war der Rücken vom Rob zu dieser Zeit schon recht mitgenommen, da er mehrere verstellte Wirbel hatte, was ich aber erst später mitbekam. Wegen seiner gesundheitlichen Probleme und wegen seiner Unausgeglichenheit entschied ich mich Ostern 2002 dafür, ihn in einen Stall mit Koppel zu stellen. Die Entscheidung viel auf Paretz, wo schon meine Vik ein neues zu Hause gefunden hatte. Hier fühlten wir uns alle drei (Ohne unsere Steffi gehen wir nirgendwo hin!) sehr wohl und mit der engagierten Hilfe von Matthias Neuschulz gelang es uns schon im ersten Jahr so manche Schleife in A-Dressuren und E-Springen zu erringen. Mit der Zeit wurde der Rob durch die Behandlung seines Rückens und des mit der Zeit auftretenden Spats immer besser, so dass wir in A- und L-Dressuren seit zwei Jahren oft erste oder zweite Reserve sind und wir ihn daher schon scherzhaft Reserve-Rob nennen. Seine Schleifen holt er regelmäßig in E-Springen. Nach einem kurzen Ausflug nach Köln, wo wir uns dressurmäßig sehr gut weiterbilden konnten, sind wir nun wieder zurück in Paretz und genießen die Heimat in vollen Zügen...
geschrieben von Frederike Raum
EDELSTEIN
Geboren: 1982
Rasse: Hannoveraner
Farbe: Schimmel
Vater: Echo II
Vater der Mutter: DudenII
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Gestatten, ich bin EDELSTEIN!
Jutta Breddermann holte mich mit 6 Jahren zum RCG. Sie wollte mich als
Voltigierpferd haben.
Nach einer gewissen Probezeit stellte sich heraus, dass wir nicht so recht
zusammenpassten. So wurde ich Schulpferd im Club. Das ist kein leichter
Job- das sage ich euch!!!
Ich musste so manchen blöden Reiter durch die Halle schleppen. Untalentiert,
untalentiert sind viele. Mit wenigen ist es eine Freude. Aber man schickt sich
drein- was soll's.
Ich bin härter geworden, habe die Leute richtig durchgeschüttelt und mir das
Leben so leichter gemacht. Die Kinder waren ganz nett, haben mir auch mal eine
Möre mitgebracht. Das war ein schöner Ausgleich!
In den letzten Jahren habe ich wieder Voltis getragen, die ganz kleinen, nur im
Schritt, damit sie nicht gleich Angst bekamen. Das war ein Kinderspiel.
Aber 16 Jahre habe ich mich als Schulpferd geplagt, und jetzt, seit Juni 2004,
jetzt bin ich Rentner!!!
Die Box hier ist gut. Direkt an einer großen offenen Tür. So kann ich den halben
Hof überblicken und habe immer frische Luft. Allerdings braucht man im Winter
dadurch ein Bärenfell, und das lege ich mir auch zu. Auf meiner Weidefläche
stehen noch 8 Kollegen. Manche schon recht klapperig, aber ganz ok. Sonntags
bekomme ich immer Besuch, der bringt mir ganz schnuckelige Leckerbissen
mit. Mören, Bananen, Leckerli und so...
Danach putzen sie wie die Wilden an mir rum, meinen, dass sie mich sauber
kriegen, ha, ha! Ich wälze mich doch so gern. Danach erkennt man kaum noch
den Schimmel in mir.
So geht's mir gut.
Grüßt alle im RCG von mir, die mich noch kennen. Tschüss!
geschrieben von Frau Siepert
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